Schlagwörter: Hydrostat Leustungsabfall TYM F50Chn
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24. Januar 2026 um 09:25 Uhr #21371
Hallo zusammen,
ich habe einen TYM F50Chn gekauft und bin mit ihm ohne Anhänger also ohne große Last eine leicht ansteigende Straße hinauf gefahren. Dabei hat sich die Maximalgeschwindigkeit von 25-30km/h auf 5-10 km/h reduziert und er wäre mir fast abgesoffen. Mir ist klar, dass ein Hydrostat bergauf langsamer fährt aber so ein Leistungsabfall erscheint mir etwas krass. Könnt ihr ähnliche Erfahrungen teilen oder ggf. eine Lösung nennen?
24. Januar 2026 um 18:17 Uhr #21373Hallo,
Zum Vergleich: Ich habe diesen Anhänger mit fast 3 Tonnen Kies mit meinem F36Rn gezogen. Das Gesamtgewicht betrug fast 5,4 Tonnen.
Bei Steigungen von bis zu 10 Grad kann ich im 3. Gang im hohen Bereich bleiben. Wenn es steiler wird, muss ich in den 2. Gang zurückschalten, und auf einem etwas steileren Abschnitt mit fast 20 Grad musste ich sogar in den 1. Gang zurückschalten. Immer im hohen Bereich.
Ich habe 15 PS weniger als Ihr F50. Hydrostatische Getriebe verschwenden aufgrund von Wärme und Ineffizienzen viel Leistung, daher ist es schwer zu sagen, ob mit Ihrem Traktor etwas nicht in Ordnung ist oder nicht.
Hoffentlich werden noch mehr Leute ihre Erfahrungen teilen.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
24. Januar 2026 um 21:17 Uhr #21374Ich habe einen F50 Hn sprich nur ohne original Kabine.
Bei mir war die Entscheidung zum Hydrostatt gefallen da er für meine Hauptaufgaben besser für mich ist.
Als Schalter hast gefühlt 10 Ps mehr. Der Hydrostatt kostet kraft.
Gemäß deiner Aussage, leicht ansteigende Straße ist sehr subjektiv. Bei uns ist es halt sehr flach aber eine stelle haben wir ca. 8% Steigung auf 600m länge. Dort geht meiner bei Leerfahrt von 28 auf ca. 24 zurück. Aber ich kann diese auch mit einem 5,7to Kipper voll sprich ca 6-6,5to dran rauf . Dann geht er auf 15 runter so das ich schon eher in der 2. Gruppe laufen lasse um den Wirkungsgrad und die Thermische sowie Druckbelastung des Hydrostatischen Antrieb günstig zu halten.
Hydrostattische Antriebe sind halt etwas anders einzusetzen wie mech. Schaltgetriebe. Die Umsetzung des Wirkungsgrad ist beim Hydrostatt begrenzter als beim Schalter.
Ich habe meinen mal beim Leistungsmessen getestet, sprich Zapfwellenmessung. Da hatte er 44Ps an der ZW was ich als sehr guten wert gesehen habe da man ca. 8-10Ps Verlust im Getriebe rechnen kann.
Alle Angaben bei mir im Betreibswarmen zustand , kalt zieht der sich kaum selber 🙂
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
Tom Dulie geändert.
25. Januar 2026 um 19:40 Uhr #21384Hallo Slammers,
mein Branson (Schaltgetriebe) hat seit einiger Zeit immer weniger Kraft. Ich habe heute das Problem gelöst und einen neuen Dieselfilter eingebaut 😉
Ich mache dazu in den nächsten Tagen hier mal einen Beitrag mit Fotos.
Ich würde an deiner Stelle erstmal die einfachen Punkte wie Luftfilter und Kraftstofffilter tauschen, bevor du in die Tiefen des Hydrostaten eintauchst.
Grüße
Jörg
27. Januar 2026 um 08:20 Uhr #21390Danke für eure Antworten.
27. Januar 2026 um 14:24 Uhr #21391leicht ansteigende Straße – relativ
ohne Anhänger – Frontlader, Zusatzgewichte?
Hydrauliköl sehr warm oder sehr kalt? – Welches ÖL/Viskosität?Wenn das Öl richtig warm ist (z.B. nach langem mulchen) habe ich nur noch “gefühlt” halb so viel Vortrieb wie mit richtig kaltem Öl, ist ja logisch, da die Viskosität entscheidend für den Vortrieb ist beim Hydrostaten.
Stell dich mal bei selbem Zustand bei an einer Steigung hin, lass den Gang drinnen und schau “wie schnell” er rollt, sollte da sehr langsam nur rollen und nicht schneller werden, da das Öl ja durchfließen muss, evtl. Öl zu dünn oder was verstellt/defekt bei der Pumpengeometrie.
Im 3. Gang schaff ich es nicht einen mittelschweren Hänger bergauf zu ziehen. Hatte mal einen Ballen auf em Frontlader und bin im 3. nicht mal ein kurzes Stück bergauf gekommen. Ist halt die Schwachstelle des Hydrostaten, der ja wie wir wissen riesige Vorteile in anderen Bereichen hat, was für mich ausschlaggebender war als Zugleistung. Meinen 1,5m Grubber schaff ich auch kaum im zweiten Gang durch die Erde zu ziehen, muss schon weich sein.
Das ganze zu testen? schwer… zu vergleichen? auch schwer.
Ich kann dir sagen wenn ich im 1. Gang bin, den Frontlader an einer RICHTIG stabilen Wand unten ansetze und dann Gas gebe, dann kann ich die Räder auf der Stelle durchdrehen lassen. Aber ohne konkrete Steigungsangaben, Öldruckangaben, verwendetes Öl und/oder sonstigen direkt vergleichbaren Dingen ist es eben eine rein subjektive Interpretation was “genug” Vortrieb ist und wo ein Fehler oder Problem liegen könnte.
Ach ja F47Hn von 2017, wäre ja auch möglich das die was an der Pumpe etc. geändert haben seit dem. Öl weiß ich gar nicht, nur dass es von MF ist, hab bald Getriebeölwechsel vor mir, dann weiß ich genau was drinnen ist…
Achja, hast du Vollgas gegeben? Also Idealerweise mit Handgas schon kurz vorher? Dann baut man mehr Druck auf und kommt weiter bis man GEshwindigkeit verliert. Ähnlihc wie Schwung zu holen. Wenn der Hydro mal nicht genug Druck hat gehts schnell bergab, nur mit dem Gaspedal ist das schwieriger zu händeln, weil er ja gleichzeitig Druck aufbaut (Motordrehzahl erhöht sich) und mehr Öl durchjagen will (wieder Druckverlust)
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
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