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    Beiträge
  • #21371
    Slammers
    Teilnehmer
      Mitglied

      Hallo zusammen,

      ich habe einen TYM F50Chn gekauft und bin mit ihm ohne Anhänger also ohne große Last eine leicht ansteigende Straße hinauf gefahren. Dabei hat sich die Maximalgeschwindigkeit von 25-30km/h auf 5-10 km/h reduziert und er wäre mir fast abgesoffen. Mir ist klar, dass ein Hydrostat bergauf langsamer fährt aber so ein Leistungsabfall erscheint mir etwas krass. Könnt ihr ähnliche Erfahrungen teilen oder ggf. eine Lösung nennen?

      #21373
      ptsg
      Teilnehmer
        Senior Meister

        Hallo,

        Zum Vergleich: Ich habe diesen Anhänger mit fast 3 Tonnen Kies mit meinem F36Rn gezogen. Das Gesamtgewicht betrug fast 5,4 Tonnen.

        Bei Steigungen von bis zu 10 Grad kann ich im 3. Gang im hohen Bereich bleiben. Wenn es steiler wird, muss ich in den 2. Gang zurückschalten, und auf einem etwas steileren Abschnitt mit fast 20 Grad musste ich sogar in den 1. Gang zurückschalten. Immer im hohen Bereich.

        Ich habe 15 PS weniger als Ihr F50. Hydrostatische Getriebe verschwenden aufgrund von Wärme und Ineffizienzen viel Leistung, daher ist es schwer zu sagen, ob mit Ihrem Traktor etwas nicht in Ordnung ist oder nicht.

        Hoffentlich werden noch mehr Leute ihre Erfahrungen teilen.

         

        Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

        #21374
        Tom Dulie
        Teilnehmer
          Senior Meister

          Ich habe einen F50 Hn sprich nur ohne original Kabine.

          Bei mir war die Entscheidung zum Hydrostatt gefallen da er für meine Hauptaufgaben besser für mich ist.

          Als Schalter hast gefühlt 10 Ps mehr. Der Hydrostatt kostet kraft.

          Gemäß deiner Aussage,  leicht ansteigende Straße ist sehr subjektiv. Bei uns ist es halt sehr flach aber eine stelle haben wir ca. 8% Steigung auf 600m länge. Dort geht meiner bei Leerfahrt von 28 auf ca. 24 zurück. Aber ich kann diese auch mit einem 5,7to Kipper voll sprich ca 6-6,5to dran rauf . Dann geht er auf 15 runter so das ich schon eher  in der 2. Gruppe laufen lasse um den Wirkungsgrad und die Thermische sowie Druckbelastung des Hydrostatischen Antrieb günstig zu halten.

          Hydrostattische Antriebe sind halt etwas anders einzusetzen wie mech. Schaltgetriebe. Die Umsetzung des Wirkungsgrad ist beim Hydrostatt begrenzter als beim Schalter.

          Ich habe meinen mal beim Leistungsmessen getestet, sprich Zapfwellenmessung. Da hatte er 44Ps an der ZW was ich als sehr guten wert gesehen habe da man ca. 8-10Ps Verlust im Getriebe rechnen kann.

           

          Alle Angaben bei mir  im Betreibswarmen zustand , kalt zieht der sich kaum selber 🙂

          • Diese Antwort wurde vor 21 Stunden, 7 Minuten von Tom Dulie geändert.
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